Aussichtspunkte
de
Besucher*innen stehen nun in einem Gang der sich hinter einer Glaswand befindet, die ihn und das Foyer trennt. Räumlich nicht mehr im Foyer, bekommen sie jedoch einen Überblick über den gesamten Raum der sich hinter dem Glas befindet. Hier ist der Blick der Betrachter*in wie rausgezoomt. Durch Änderung des eigenen Standpunktes und somit der Perspektive, verändert sich auch die Wahrnehmung auf die Architektur und auf die verschiedenen ortsspezifischen Arbeiten.
ribbon window | 2020
| giclée print on paper | 56 x 2543cm
Von der Nordseite des Gangs bekommen Besucher*innen einen Gesamtblick auf den Fensterband-Druck am Boden des Foyers. Nun steht die fotografische Arbeit im direktem Zusammenhang mit Ihrem Entstehungselement, dem Fensterband, das sich zur rechten Seite der Besucherinnen in die Höhe erstreckt. Rezipient*innen befinden sich direkt unterhalb des Daches und bemerkt den Schnitt dessen noch stärker. Am Boden hingegen fügt sich das gespiegelte Fensterband in die Architektur ein, als ob es Teil ihrer wäre und sich schon immer dort befunden hätte.
the slope | 2020
| digital offset plates and printing ink | 179 x 1082cm
de
Auf der Südseite des Gangs befinden sich die Besucher*innen direkt oberhalb der Stegarbeit. Sie wirkt nun wie ein Fluss der sich über die Brücke ergießt und diesen voll einnimmt. Nun kann sie durch die größere Distanz als Bild im Ganzen wahrgenommen werden. Des Weiteren befindet sich parallel zur Brücke die vordere Glasfront des Gebäudes und der Blick fügt sich mit dem Außenraum zusammen. Die Trennung von Innen und Außen löst sich gänzlich auf.